Google mich! – SEO. Drei magische Buchstaben für die Webseite

Titelbild. Tastatur überblendet mit den 3 Buchstaben SEO.

Haben Sie eine Webseite oder planen Sie gerade eine? Sie möchten wissen, was die drei Buchstaben “SEO” mit Ihrer Webseite zu tun haben? Dann kann Ihnen dieser Blog weiterhelfen. In der Kategorie SEO-Tutorial finden Sie eine Reihe von Beiträgen über Suchmaschinenoptimierung, die Ihnen SEO zum Selbermachen erklären.

Was ist SEO – und wenn ja, wozu?

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) läuft einem großen Ziel hinterher: Eine Webseite soll in den Suchergebnissen der Suchmaschinen möglichst weit vorne erscheinen. Dabei muss der Begriff “Suchmaschinen” meist als Synonym für Google herhalten, obwohl außerhalb von Google eine recht bunte Suchmaschinenwelt existiert.

Warum sollten Sie sich nun mit Suchmaschinenoptimierung befassen? Weil Webseiten, die es nicht auf die ersten Plätze bei den Suchergebnissen geschafft haben, kaum Besucher erhalten.

Und warum geht es in diesem Tutorial hauptsächlich um SEO für die Suchmaschine Google? Weil, wie Sie auf folgender Grafik sehen, mehr als neunzig Prozent der Internet-Suchanfragen bei dem Marktführer Google landen. Weltweit kommen dabei über drei Milliarden Anfragen zusammen – und zwar täglich. 

So unterschiedlich die Suchanfragen auch sind, haben sie alle etwas Entscheidendes gemeinsam: Neun von zehn Nutzern schauen nie über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus. Genau genommen schauen die meisten Nutzer nie über die ersten drei Ergebnisse hinaus. Das liegt daran, dass die Suchenden lieber ihre Suchabfrage verfeinern, anstatt einen Blick auf die zweite Seite der Resultate zu werfen. 

Wenn Sie Ihre Webseite nur ein paar Positionen nach oben bringen, wird das also einen erheblichen Einfluss auf Ihre Besucherzahlen haben. Deshalb ist es für Unternehmen so wichtig, in Suchmaschinen gefunden zu werden. Denn nur so können sie bekannter werden und ihre Umsätze und Gewinne steigern.

In welche Schublade gehört die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ?

Die Suchmaschinenoptimierung gehört ins Marketing – und sie ist digital. Dabei arbeitet sie eng mit anderen Marketingstrategien zusammen. Zu ihren Kollegen gehören

  • Suchmaschinenmarketing (SEM)
  • Social Media Marketing
  • Content Marketing
  • Öffentlichkeitsarbeit

SEM ist ein Oberbegriff und fasst zwei Disziplinen zusammen: SEO und SEA. SEA, die Suchmaschinenwerbung, beschäftigt sich mit bezahlten Anzeigen in den Trefferlisten. Auf Google bezogen wären das die Adwords. 

SEO zielt hingegen darauf ab, Ihre Website in den organischen Suchergebnissen nach oben zu bringen. Organisch bedeutet, dass die Platzierung in den Suchergebnislisten aufgrund der Algorithmen der Suchmaschinen entsteht. Die Webseiten erscheinen also in den organischen Ergebnissen, weil sie für eine spezifische Suche als relevant angesehen werden.

Social Media Marketing (SMM) ist Marketing über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram. Es spielt beispielsweise beim Branding eine große Rolle. So wird Social Media Marketing eingesetzt, um das Unternehmen und seine Produkte zu präsentieren, Kunden zu binden, oder mit Nutzern zu interagieren, um Informationen über sie zu erhalten.

Content Marketing ist auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten. Die Inhalte, wie kostenlose Blogs, Whitepaper, Ratgeber oder E-Books, sollen dem Empfänger einen konkreten Nutzen liefern. 

Öffentlichkeitsarbeit (PR) umfasst das gesamte Kommunikationsmanagement eines Unternehmens, also nicht nur mit Journalisten, sondern auch mit Kunden oder Stakeholdern. PR verfolgt das Ziel, das Unternehmen in der Öffentlichkeit von der besten Seite zu präsentieren. 

Wofür bekommen SEO-Manager ihr Geld?

Eine Lupe und die Begriffe SEO, Tools, Optimization, Blog und Search

SEO-Manager sind Suchmaschinenoptimierer. Sie erarbeiten Keyword-Strategien und geben Inhaltsempfehlungen für die Webseite. Der Trick ist jedoch, für solche Keywords zu optimieren, die am ehesten konvertieren. Konvertieren heißt in dem Fall, dass die Besucher auf der Website bleiben, anstatt sie nach wenigen Sekunden wieder zu verlassen.

Ein weiterer zentraler Aspekt der Arbeit von SEO-Managern ist der Aufbau von Backlinks. Unter Backlinks versteht man externe Links, die von einer anderen Webseite zu der zu optimierenden Seite führen.

SEO-Spezialisten können in einem Unternehmen fest angestellt sein oder für eine Marketing-Agentur arbeiten, in der sie verschiedene Kunden betreuen. Viele erfahrene SEOs arbeiten auch als selbstständige Berater.

Wozu brauchen Suchmaschinen Algorithmen?

Neben Google existieren auf dem Markt noch andere Suchmaschinen, wie zum Beispiel Bing, Yahoo, Baidu, Yandex oder Naver. Mit einem weltweiten Marktanteil von rund 89 % im Jahr 2017 ist Google jedoch unangefochtener Marktführer. Aus diesem Grund konzentrieren sich SEO-Manager auf die Algorithmen, nach denen Google die Webseiten indexiert und katalogisiert.

Suchmaschinen bestimmen mithilfe der Algorithmen

  • die Qualität einer Website
  • die Thematik einer Website
  • bei welcher Art Anfragen die Website in den Ergebnissen anzeigt wird
  • das Ranking, das heißt die Position der Website innerhalb der Suchergebnisse

Es gibt über 200 Faktoren, die das Ranking beeinflussen. SEOs bestimmen, welche Algorithmen sich auf welche Faktoren konzentrieren, um die Webseite anhand dieser Kriterien zu verbessern. Doch die Google-Algorithmen verändern sich ständig. Täglich erfolgen Updates, aber nur wenige Updates werden von Google auch angekündigt. SEO-Manager bedienen sich verschiedener Tools und Technologien, um diese Updates und ihre Auswirkungen zu überwachen. Dabei betrachten sie die bisherige Entwicklung der Algorithmen, um daraus Voraussagen für zukünftige Änderungen abzuleiten.

Da sich Algorithmen ständig weiterentwickeln, erfordert die Suchmaschinenoptimierung einen proaktiven Ansatz. Gute SEO-Manager vermeiden es, Algorithmen hinterherzujagen und die Webseite nach einem Update aktualisieren zu müssen. Sie planen voraus.

Unter dem Strich liegt das “Geheimnis” darin:

Richten Sie das Hauptaugenmerk nicht auf die Position in den Suchergebnissen, sondern optimieren Sie mit dem Blick auf den Benutzer.

Denn Sie haben nur wenige Sekunden, um den Internetbenutzer von Ihrer Webseite zu überzeugen. Mangelt es dem Internet-Auftritt an Benutzerfreundlichkeit und Inhalten, ist Ihr Besucher mit einem Klick weg.


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